bis zu 65 % sparen | Imperial Heizungsfachhandel

Allgemein

Juli, 2016

bis zu 65 % sparen

 

Förderungen im Baubereich in Südtirol

Die verschiedenen Förderungen im Baubereich lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

  • Landesförderungen für Energiesparmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen
  • Landesförderungen für den Bau, Sanierung oder Kauf von Erstwohnungen (Wohnbauförderung)
  • Vorfinanzierung der steuerlichen Begünstigungen durch das Land
  • Steuerabzüge (50% und 65%) für die Gebäudesanierung
  • staatliche Förderung Wärmekonto „Conto termico“

Landesförderung für Energiesparmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen

Für folgende Maßnahmen wird ein Landesbeitrag vergeben:

  • Wärmerückgewinnung aus Lüftungsanlagen Voraussetzungen: Baukonzession vor dem 12.01.2005 sowie Zertifizierung des Gebäudes als KlimaHaus C oder KlimaHaus R. Beitragshöhe: 50% der anerkannten Kosten
  • Hydraulischer Abgleich bestehender Heiz- und Kühlanlagen Voraussetzungen: Baukonzession vor dem 12.01.2005 Beitragshöhe: 50% der anerkannten Kosten
  • Einbau von thermischen Solaranlagen Beitragshöhe: 50% der anerkannten Kosten
  • Einbau von automatisch beschickten Heizanlagen für feste Brennstoffe, wie Hackschnitzel und Pellets, sowie der Einbau von Stückholzanlagen Voraussetzungen: Baukonzession vor dem 12.01.2005 sowie Zertifizierung des Gebäudes als KlimaHaus C oder KlimaHaus R Beitragshöhe: 50% der anerkannten Kosten
  • Einbau von Wärmepumpen Voraussetzungen: Baukonzession vor dem 12.01.2005 sowie Zertifizierung des Gebäudes als KlimaHaus C oder KlimaHaus R Beitragshöhe: 50% der anerkannten Kosten

Beitrag wird nur gewährt sofern keine wirtschaftlich oder technisch vertretbare Möglichkeit des Anschlusses an das Stromnetz besteht.

Zuständiges Landesamt:
Amt für Energieeinsparung, Mendelstraße 33, 39100 Bozen Tel.: 0471-414720

Weitere Infos unter, sowie Gesuchsformulare und Datenblätter finden Sie unter:
www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-az.asp?bninaz_inid=1000322

Wichtiger Hinweis: Die Häufung von Beiträgen zu Lasten des Landeshaushaltes ist nicht zulässig.

Steuerabzüge (50% und 65%) für die Gebäudesanierung

Für außerordentliche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten von Wohnungen und Wohngebäuden kann ein Teil der Ausgaben von der Einkommenssteuer (IRPEF) abgezogen werden (auf 10 Jahre aufgeteilt). Der Steuerabzug wurde als fixe Norm in das Steuergesetz aufgenommen und ist somit auf unbefristete Zeit verlängert.

Mit 26. Juni 2012 wurde der Steuerabzug von 36% auf 50% angehoben. Im Rahmen des Bilanzgesetzes 2017 wurde der Steuerabzug bis zum 31.12.2017 verlängert. Ab 01.01.2018 wird er auf 36% herabgesetzt.

Der Maximalbetrag für die Abschreibung beträgt 96.000 Euro pro Wohneinheit und Baumaßnahme. Ab 01.01.2018 wird er wieder auf 48.000 Euro herabgesetzt.

Gefördert werden außerordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die der Erneuerung und Verbesserung des Gebäudes dienen, wie Austausch der Fenster, Einbau einer Heizanlage, Errichtung von Umzäunungen usw.), Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten (gilt vor allem für Gebäude mit einem besonderen architektonischen oder historischen Wert), bauliche Umgestaltung und andere förderungswürdige Bauarbeiten (wie z.B. Arbeiten zur Energieeinsparung, zur Anpassung an diverse Sicherheitsbestimmungen, …) und dergleichen. Bei Kondominien werden auch ordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die zur Erhaltung des Gebäudes bzw. der technischen Anlagen dienen) gefördert.

Im Zuge von Wiedergewinnungsarbeiten für welche der Steuerabzug im Ausmaß von 50% in Anspruch genommen wird, kann zusätzlich ein Steuerabzug für den Ankauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und energieeffizienten Elektrogeräten in Anspruch genommen werden. Der maximal abschreibbare Höchstbetrag liegt bei 5.000 Euro pro Baueinheit (50% von 10.000 Euro) und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden

Beispiele für Möbel und Einrichtungsgegenstände:
Betten, Schränke, Kästen, Bücherregale, Schreibtische, Tische, Stühle, Kommoden, Divane und Sofas, Kredenzen, Matratzen und Beleuchtungsanlagen.

Beispiele für Haushaltsgroßgeräte:
Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Herde und Backöfen, elektrische Kochplatten, elektrische Heizplatten, Mikrowellengeräte, elektrische Heizgeräte, elektrische Kühlanlagen, elektrische Ventilatoren und Klimaanlagen. Die Geräte müssen die Energieeffizienzklasse A+ bzw. die Backöfen A vorweisen können.

Weitere Informationen sind im Rundschreiben der Agentur der Einnahmen, Nr. 29 E vom 18. September 2013 enthalten.

Weitere Informationen zum Energieetikett sind im Infoblatt „Energieverbrauch von Haushaltsgeräten“ enthalten.

Auch der Ankauf bereits sanierter Wohnungen kann steuerlich geltend gemacht werden. Hierbei können 50% von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Der Steuerabzug wird auf 25% des Kaufpreises (inkl. MwSt.) kalkuliert, wobei der Höchstbetrag 96.000 € pro Wohnung / Baueinheit beträgt.

Weitere Infos unter:

http://www.agenziaentrate.gov.it/wps/file/Nsilib/Nsi/Agenzia/Agenzia+comunica/Prodotti+editoriali/Guide+Fiscali/Agenzia+informa/pdf+guide+agenzia+informa+due/Wiedergewinnungsarbeiten_die_Steuerbeg%C3%BCnstigungen-Guida_ristrutturazioni_edilizie.pdf (Wiedergewinnungsarbeiten: die Steuerbegünstigung – Februar 2017)

Für folgende Maßnahmen können sogar 65%  von der Einkommenssteuer (IRPEF bzw. IRES) abgezogen werden:

  • für Sanierungsarbeiten zur energietechnischen Optimierung von bestehenden Gebäuden, sofern der gesetzlich vorgeschriebene Primärenergiebedarf für Heizzwecke (Legislativdekret vom 11.03.2008 und Änderungen durch das Legislativdekret vom 26.01.2010) eingehalten werden kann. Der Höchstbetrag des Abzugs beläuft sich auf 100.000 €.
  • für Ausgaben an bestehenden Gebäuden, Teilen davon oder Immobilieneinheiten sofern diese die vorgegeben Wärmedämmwerte (U-Werte) gemäß Legislativdekret vom 11.03.2008 und Änderungen durch das Legislativdekret vom 26.01.2010 einhalten. Begünstigt werden Ausgaben für feste vertikale (Mauern), und horizontale (Dächer, Decken und Böden) Strukturen, sowie Fenster einschließlich Fensterstöcke. Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 60.000 €.
  • für den Einbau von Verschattungselemente, wie z.B. Markisen zur Vermeidung von Überhitzungen. Der Höchstbetrag des Abzugs beläuft sich auf 60.000 €.
  • für den Austausch der alten Heizanlage und deren Ersetzung durch einen Brennwertkessel, eine Geothermieanlage, eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage (Holz, Hackgut, Pellets, Mais), sowie die diesbezügliche Anpassung des Verteilersystems. Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 30.000 €.
  • für den Austausch der traditionellen Systeme für die Warmwasserbereiter und deren Ersetzen mit einer Wärmepumpe. Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 30.000 €
  • für den Kauf, die Installation und Inbetriebnahme multimedialer Vorrichtungen für die Fernsteuerung von Heizungs-, oder Warmwassererzeugungs- oder Klimatisierungsanlagen in den Wohneinheiten
  • für die Anschaffung von Sonnenkollektoren zur Bereitung von Warmwasser Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 60.000 €.

Neu seit 01.01.2017: für energetische Sanierungsarbeiten an den Gemeinschaftsanteilen von Kondominien können bis zu 75% der Ausgaben von der Einkommenssteuer abgezogen werden.

Weitere Informationen, sowie Gesuchsmuster:
ENEA in Rom, Grüne Nummer: 800 985 280
Agentur der Einnahmen, Grüne Nummer: 848800444

http://www.agenziaentrate.gov.it/wps/file/Nsilib/Nsi/Agenzia/Agenzia+comunica/Prodotti+editoriali/Guide+Fiscali/Agenzia+informa/pdf+guide+agenzia+informa+due/Steuerbegunstigungen+fur+energetische+sanierungsarbeiten.pdf
(Steuerbegünstigungen für energetische Sanierungsarbeiten – März 2016)

Stand
05/2017




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